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Wissenswertes: Wechselbrücken

(Symbolbild)

Wechselbrückenaufbauten sind austauschbare Ladungsträger, die sich von dem Trägerfahrzeug (LKW) trennen lassen und dadurch größtmögliche Flexibilität gewährleisten. Die so genannten Wechselkoffer haben i. d. R. ein Gesamtgewicht von 16 t und können durch vier herunterklappbaren Stützbeine abgestellt werden. Das Zugfahrzeug kann dann -durch Entlüften der Bälge der Luftfederung- abgesenkt und unter dem abgestellten Aufbau herausgefahren werden. Von Vorteil bei der Benutzung von Wechselbrücken ist vor allem, dass das Ladungsgut „zwischengeparkt“ bzw. zwischengelagert werden kann und dass eine Wechselbrücke innerhalb kürzester Zeit an ein anderes Trägerfahrzeug übergeben werden kann.

Schon gewusst?

Die Entstehung des modernen Wechselaufbaus begann bereits in den frühen 1950er Jahren. Der Grundgedanke war vorwiegend, eine Möglichkeit zu finden, den Güterumschlag zu beschleunigen und lange Standzeiten für die eingesetzten Fahrzeuge zu vermeiden. Erst im Jahr 1971 wurde die heutige Wechselbrücke entwickelt, welche mit vier ausklappbaren Stützfüßen ausgestattet ist. Während bei zuvor gängigen Wechselaufbauten noch ein Kran oder spezielle Stapler zum Wechseln des Aufbaus nötig waren, ermöglichte nun diese Entwicklung, den kompletten Wechselaufbau ohne weitere Hilfsmittel vom LKW zu trennen.

Kategorie: Allgemein, Technik

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